z u r ü c k

Ich frage mich, ob es nicht ein besseres Wort für „zurück“ gibt. Zurück ist doch negativ.
Das Leben passiert und wir passieren mit ihm; wir haben immer gelernt, dass man nicht zurückschauen soll, sondern freudig nach vorn blicken und dem Glück in die Arme taumeln muss. Und dann passieren Dinge, die wir nicht erahnen können und auf einmal stehen wir vor der Wahl – zurückgehen oder nicht? Weiter voranpreschen und das Leben stehen lassen, dass an einer Abzweigung auf uns wartet und uns zuwinkt?
Ich zweifle viel und gern und tendenziell immer, mein Kopf ist so oft lauter als mein Herz und meine gedanklichen Eskapaden nehmen apokalyptische Ausmaße an. Meistens merke ich sogar, dass es mir nicht gut tut, mich so kopfüber in die Gedanken fallen zu lassen, aber mich selbst aufhalten kann ich dann in der Regel trotzdem nicht. Wieso muss man sich eigentlich ständig selbst disziplinieren?
Lange genug hab‘ ich darüber nachgedacht, ob ich diesen Schritt gehe und ich bin ihn gegangen. Manchmal erfordert ein Zurückgehen mehr Mut als ein Vorwärtsgehen.
Vielleicht ist „weiter“ ein besseres „zurück“.
Abwarten.

xx

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3 Gedanken zu “z u r ü c k

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